Quelle: flickr: Kurverwaltung Meran|o Azienda di Soggiorno

Meiden von Fleisch und Fisch verbessert die Stimmung

Mai 2012

 

Aktuelle Studie aus den USA

 

Untersucht wurden Mischköstler, die in drei Gruppen eingeteilt wurden. Die erste Gruppe verzehrte weiterhin täglich Fleisch und/oder Fisch, die zweite Gruppe aß drei- bis viermal pro Woche Fisch, aber kein Fleisch und die dritte Gruppe ernährte sich vegetarisch. Zu Beginn der Studie und nach zwei Wochen beantworteten die Studienteilnehmer zwei psychologische Fragebögen zur Einstufung ihrer Stimmung. Außerdem wurde die Zufuhr verschiedener Fettsäuren mittels Ernährungsprotokoll erfasst.

 

Die vegetarische Gruppe nahm im Vergleich zu den Mischköstlern weniger langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren (EPA, DHA und Arachidonsäure) auf, die Fischesser hatten eine höhere Zufuhr an EPA und DHA. Nach zwei Wochen zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Stimmungsscores (Stimmungsspiegel) bei den Vegetariern, während es bei den Mischköstlern und Fischessern zu keinen Veränderungen kam.

 

Die Autoren erklären diese Wirkung mit der höheren Zufuhr von Arachidonsäure bei einer omnivoren Ernährung. Die mehrfach ungesättigte Fettsäure kann zu Veränderungen in den Teilen des Gehirns führen, die für die Stimmungslage zuständig sind, und somit die Gefühlslage negativ beeinflussen.

 

Dr. Markus Keller, IFANE und Wissenschaftlicher Beirat des VEBU

 

Quelle:

Beezhold BL, Johnston CS: Restriction of meat, fish, and poultry in omnivores improves mood: a pilot randomized controlled trial. Nutr J, 11:9, 2012  

 

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3293760/pdf/1475-2891-11-9.pdf

Verminderte Gehirnleistung durch Fleisch und Milchprodukte 

18. Mai 2012

 

Eine Studie des Brigham and Women’s Hospital (BWH) mit 6000 Frauen belegt, dass die „schlechten“ gesättigten Fette aus Fleisch und Milchprodukten wie Butter die geistige Leistungsfähigkeit deutlich verschlechtern.

Referenz: Die Studie wurde veröffentlicht in Annals of Neurology, a journal of the American Neurological Association and Child Neurology Society, am 18. Mai 2012.

http://www.sciencedaily.com/releases/2012/05/120518081358.htm

Erhöhtes Sterblichkeitsrisiko

Aktuelle Harvard-Langzeitstudie

 

20 % höher ist das Sterblichkeitsrisiko derjenigen, die jeden Tag Schinken, Wurst oder zu Aufschnitt verarbeitetes Fleisch essen im Vergleich zu Teilzeit-

fleischessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie von Harvard-Medizinern.


Quelle:  American Medical Association  http://archinte.ama-assn.org

 

Unsere Empfehlung:

Fleisch durch Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkorn, Gemüse oder auch Ersatzprodukte aus Soja, Weizen oder Lupinen zu ersetzen.


Grauer Star bei Vegetariern und Veganern seltener

Apfelherz auf www.flickr.com

Apfelherz - www.flickr.com

30. März 2011

 

Die Augenkrankheit Grauer Star (Katarakt) - eine Trübung der Augenlinse, die langsam zum Sehverlust führt - wird unter anderem durch Rauchen, hohen Blutdruck sowie ungünstige Essgewohnheiten begünstigt.

Die Auswertung der Daten von mehr als 27.000 britischen Teilnehmern der euopäischen Krebs- und Ernährungsstudie (EPIC Oxford) hat jetzt bestätigt:

je weniger tierische Lebensmittel die Teilnehmer aßen, desto geringer war ihr Risiko, an grauem Star zu erkranken.

Im Vergleich zu Personen, die mehr als 100 g Fleisch und Fleischwaren täglich verzehrten, lag das Risiko für Grauen Star bei Veganern um 40 %, bei Vegetariern um 30 % niedriger.


Risk of Cataracts in EPIC-Oxford1)

Group Number Risk
High meat eaters, ≥ 100 g/day 329 1.00
Moderate meat eaters, 50 – 99 g/day 489 0.96, 0.84-1.11
Low meat eaters, < 50 g/day 301 0.85, 0.72-0.99
Fish eaters 148 0.79, 0.65-0.97
Lacto-ovo vegetarians 198 0.70, 0.58-0.84
Vegans 19 0.60, 0.38-0.96

Die Ergebnisse sind bereinigt um Alter, Rauchgewohnheiten, etnische Herkunft, vorausgehenden hohen Blutdruck, das Erhalten einer Langzeit-Medizin-Therapie oder Hormonersatz-Therapie.

 

1) Appleby PN, Allen NE, Key TJ. Diet, vegetarianism, and cataract risk. Am J Clin Nutr. 2011 Mar 23

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Update:  28.11.18

WHO-Definition:

Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens, nicht nur in Abwesenheit von Krankheit und Schwäche

(mittlerweile ergänzt um das berufliche Wohlbefinden).